Tanzverbot veröffentlicht Brief und muss 600 Euro Strafe zahlen

Tanzverbot erhält 600 Euro Strafe

Für den Streamer und Youtuber Kilian ‚TANZVERBOT‘ Heinrich hat die Veröffentlichung eines Briefes der Staatsanwaltschaft offenbar ein Nachspiel. Nach eigener Aussage, muss er dafür nun 600 Euro bezahlen.

Was war passiert? Im Juni diesen Jahres hatte der Streamer auf Twitter eine Anklageschrift öffentlich gemacht, die ihn von der Staatsanwaltschaft Neuruppin erreicht hatte. In dieser wurde ihm vorgeworfen, er habe die ehemaligen Mitglieder von Apecrime in einem Video beleidigt.

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Konflikt Tanzverbot vs. Apecrime geklärt – Strafe gibt’s für was anderes

Aus dieser Streitigkeit ging dann, mit reichlich Verzögerung, eine Anklage bei der Staatsanwaltschaft einher. Letztlich hatte sich die ganze Sache zwischen ‚Tanzi‘ und Apecrime dann im Anschluss recht zügig erledigt. Auch dieses Schriftstück hatte er dann auf Twitter gepostet.

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Nach dem Apecrime-Drama, das kein Nachspiel hatte, kommt für den Streamer nun aber offenbar doch noch das dicke Ende: 600 Euro Strafe, weil er den Brief der Staatsanwaltschaft über die sozialen Netzwerke öffentlich gemacht hatte. Er hatte zwar einige Teile des Schriftstücks zensiert, dies ist aber trotzdem nicht erlaubt. Das Veröffentlichen einer Anklageschrift ist dann strafbar, wenn die Sache noch nicht in einer öffentlichen Verhandlung erörtert oder eingestellt wurde.

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Das Geld dürfte Kilian verschmerzen können, aber in Zukunft sollte er vermutlich etwas vorsichtiger damit sein, was er seinen Followern in den sozialen Netzwerken mitteilt. Andererseits, witzelt so mancher in den Kommentaren, könnte er für diesen Tweet direkt die nächsten 600 Euro berappen müssen. So wie man ihn kennt, würde er das dann aber auch sofort wieder auf Twitter bekannt geben.