Hashinshin: FBI Ermittlungen sollen seine Unschuld beweisen

Hashinshin sagt, das FBI habe gegen ihn ermittelt

Der in Ungnade gefallene ehemalige Twitch-Streamer Robert ‚Hashinshin‘ Brotz hat sich in einem Video erneut zu seiner Situation geäußert. Seinen Aussagen zufolge hat eine Ermittlung des FBI stattgefunden, die seine Unschuld beweist.

Hashinshin wurde im Juli 2020 dauerhaft von Twitch gebannt, nachdem gegen ihn Vorwürfe wegen Cyber-Groomings laut wurden. Mehrere junge Frauen hatten behauptet, der Streamer hätte sich ihnen gegenüber ungebührlich verhalten, zu einem Zeitpunkt, als sie noch minderjährig waren. Daraufhin hatten zahlreiche Online-Persönlichkeiten, unter anderem Yassuo, IWillDominate und Voyboy vehement einen dauerhaften Twitch-Bann für Brotz eingefordert.

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Mehr zum Thema: Twitch-Streamer Hashinshin erhält Perma-Ban wegen Cyber-Grooming

Die Cyber-Grooming-Vorwürfe waren nicht wirklich neu für Brotz. Bereits zu früheren Zeitpunkten hatte es immer wieder einmal Vorwürfe dieser Art gegen ihn gegeben. Er hatte allerdings stets seine Unschuld beteuert und erklärt, die Vorwürfe kämen von Personen, die ihm auf diese Weise Schaden zufügen wollten. Bei den Anschuldigungen im Juli waren unter anderem Chat-Logs als angeblich Beweise veröffentlicht worden, die das Verhalten des Streamers dokumentieren sollten.

Hashinshin beteuert Unschuld und will auch Beweise vorlegen

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In seinem Video erklärt Hashinshin nun, das FBI habe sich in seiner Sache eingeschaltet und Ermittlungen durchgeführt. Die Tatsache, dass diese ergebnislos verlaufen seien, sollten nun eigentlich Beweis genug für seine Unschuld sein. Er gab jedoch ebenfalls zu, dass es nicht so einfach sei, Belege für diese Ermittlungen zu bekommen. Sein Antrag auf Offenlegung der staatlichen Dokumente zu seinem Fall habe er bereits gestellt. Dies könne jedoch ohne weiters bis zu einem Jahr dauern, bis er Einblick in die Unterlagen erhalte.

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Der Antrag (Freedom of Information Act Request) auf Offenlegung der Ermittlungsakten.

Brotz beteuerte mehrfach, die Anschuldigungen gegen ihn seien von Leuten gekommen, die ihm eins auswischen wollten und damit erfolgreich waren. Er zeigte sich sehr enttäuscht von denjenigen, die diesen angeblich falschen Anschuldigungen Glauben geschenkt hatten und für seinen Bann mitverantwortlich seien. Er hoffe auf eine Entschuldigung von den betreffenden Personen, wolle aber auf keinen Fall, dass sie nun Zielscheibe für Hassnachrichten werden.

Seit seinem Bann von Twitch streamt Hashinshin auf YouTube. Angenommen, seine Behauptungen seien wahr und er kann in der Zukunft seine Unschuld auch beweisen, dürfte es interessant sein zu sehen, wie sich Voyboy und alle anderen, die so schnell geurteilt hatten, verhalten werden. Auch die Reaktion von Twitch bleibt dann abzuwarten.