Unge hätte beinahe wieder auf Twitch gestreamt

Unge hat von YouTube einen Strike erhalten. Ein Fehler?

Unge erklärte in einem Talk mit dem Streamer Staiy, wie er den unberechtigten Strike von YouTube erlebt hat, und was er getan hätte, wenn dieser nicht zurückgenommen worden wäre.

Simon Unge hatte letzte Woche von YouTube eine Zwangspause für seine Live-Streams auf Auge gedrückt bekommen, da er angeblich pornographische Inhalte / Nacktheit verbreitet habe. Dieser Community-Strike war absoluter Blödsinn, trotzdem wurde er erst nach vier Tagen aufgehoben.

Im Talk mit Staiy erklärte Unge, dass er in dieser Zeit einige ernste E-Mails an YouTube geschickt habe. Er hätte zwar Verständnis gehabt, dass die Corona-Situation in den USA die Klärung so eines Problems etwas verzögern könne, allerdings habe er zunächst nicht einmal eine Antwort erhalten. Das habe sich angefühlt, als hätte man ihm ein Messer in den Rücken gerammt. Er habe sehr viel für Live-Streaming auf YouTube im deutschen Sprachraum getan und hätte einen anderen Umgang von Seiten des Google-Unternehmens erwartet.

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Ein Wechsel zu Twitch wäre für Unge nicht sehr schwierig gewesen

Wäre der Strike nicht wieder aufgehoben worden, hätte er bereits über einen Wechsel zurück zu Twitch nachgedacht. Sein Twitch-Kanal hat immer noch den Partnerstatus und eine Rückkehr wäre nicht allzu schwierig gewesen. Er sei aber nicht nachtragend und ist der festen Überzeugung, dass YouTube sehr wichtig ist, damit es überhaupt noch eine ernstzunehmende Konkurrenz für Twitch gibt.

Die vier Tage Zwangsurlaub vom Streamen seien ziemlich entspannt gewesen. Er habe es aber als gemein empfunden, dass er unverschuldet dazu gezwungen wurde. Die Follower seines ‚Hochformat‘ Kanals konnten sich in dieser Zeit immerhin seit langem mal wieder über zwei Videos von ihm freuen.