Update: Unge ist wieder zurück – YouTube sieht Fehler ein

Unge ist wieder frei. YouTube hat den Strike aufgehoben

Der beliebte deutsche YouTuber Simon Unge hatte vor ein paar Tagen einen ungerechtfertigten Strike von YouTube erhalten. Die Plattform scheint den Fehler eingesehen zu haben und hat den Strike nun wieder aufgehoben.

Die letzten Tage waren mal wieder ein Beweis dafür, wie unfair es im Content-Creator-Business zugehen kann. Unge war von YouTube wegen angeblich pornographischer Inhalte/Nacktheit mit einem Strike belegt worden. Dies bedeutete, dass er für sieben Tage gesperrt wurde. Das, obwohl der Strike nachweislich absoluter Blödsinn war!

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Unge erklärte die Situation auf seinem zweiten Channel

Unge hatte daraufhin auf seinem Kanal ‚Hochformat‘ zwei Videos hochgeladen. Im ersten sprach er ernsthaft über den unfairen Strike und mögliche Gründe, warum YouTube ihn trotzdem nicht aufgehoben hat. Das zweite Video war dann eine humorvolle ‚Drohung‘ an die Plattform. Er hatte Evanjio ‚entführt‘ und drohte YouTube damit, jeden Tag einen weiteren Partner zu kidnappen. Zumindest solange sein Strike weiterhin bestünde.

Warum YouTube den Strike nun doch aufgehoben hat, wurde nicht mitgeteilt. Auch nicht, warum die Plattform so lange benötigte, um den Fehler überhaupt einzusehen.

Die Plattformen sind einfach zu mächtig

Ende gut alles gut? Für meinen Teil ist es schön zu sehen, dass Unge nun wieder ‚frei‘ ist und YouTube den Strike zurückgenommen hat. Es bleibt aber trotzdem der fade Beigeschmack, dass das Machtverhältnis zwischen Plattform und Creator extrem ungleich verteilt ist. Egal wie viele Millionen Follower ein Partner hat, der Konzern sitzt immer am längeren Hebel und kann ganz nach Belieben Willkür walten lassen.

Wenn YouTube entschieden hätte, den Strike nicht aufzuheben, dann hätte Unge überhaupt nichts dagegen tun können. Sich auf einen Rechtsstreit mit dem Google-Konzern einzulassen ist mehr oder weniger aussichtslos. Man könnte es zwar tun, aber es kostet so viel Geld und Nerven, dass sich das vermutlich kaum einer antun möchte.