Unge nimmt seinen YouTube Strike mit Humor

Simon Unge zu seinem Strike

Simon Unge wurde vor kurzem offenbar ohne Grund von YouTube mit einem Strike versehen. Daher kann er auf seinem Kanal ‚ungespielt‚ für eine Woche weder streamen noch neue Videos hochladen. Ist ärgerlich, aber er nimmt es mit Humor.

Wie bereits berichtet, wurde Unges Channel ‚ungespielt‘ wegen angeblicher pornographischer Inhalte für sieben Tage gesperrt. Totaler Quatsch natürlich, aber Youtube scheint den Strike bislang nicht aufheben zu wollen. Warum, weiß er offenbar auch nicht.

Simon Unge erklärte seine Situation auf seinem Channel ‚Hochformat‘

Auf seinem Kanal „Hochformat“ äußerte er sich zu dem Thema. Er kann sich selbst nicht erklären, warum er den Strike überhaupt erhalten hat. Er hat die Vermutung, dass YouTube möglicherweise einen Fehler gemacht hat, diesen aber nun nicht zugeben möchte, um nicht von ihm auf Schadensersatz verklagt werden zu können.

In dem Video sagte er auch, dass er bereits überlegt habe, mit YouTube aufzuhören. Vor allem das gute Verhältnis zu seinen Zuschauern hielte ihn aber bislang davon ab. Die Plattform selbst gebe ihm aber das Gefühl, dass er und seine Kollegen YouTube total egal sind. Jeder Creator ist austauschbar.

Inszeniert „Geiselnahme“ mit Evanjio

Da er ja sowieso nichts an seiner aktuellen Situation ändern kann nahm er die ganze Sache mit etwas Galgenhumor.

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In einem „Geiselnehmer-Video“ „drohte“ er YouTube damit, jeden weiteren Tag, den er gesperrt bleibt, einen YouTube-Partner zu entführen. Den Anfang mache er mit Evanjio, einem aufstrebenden YouTuber.

Unge macht das beste aus einer blöden Situation. Allerdings zeigt sein Fall wieder einmal, wie machtlos jeder Content Creator letztlich ist, wenn eine Plattform ihn loswerden will. Dazu braucht diese noch nicht einmal einen Grund nennen. Traurig, wenn man bedenkt, dass jede Plattform von ihren guten Partnern lebt.

Mehr dazu: Update: Unge ist wieder zurück – YouTube sieht Fehler ein