Ninja entschuldigt sich bei Alinity

Ninja entschuldigte sich bei Alinity

Nach dem hitzigen Streit mit Natalia ‚Alinity‘ Mogollon auf Twitter, entschuldigte sich Ninja nun öffentlich bei ihr.

Alinity ist eine der am meisten gehassten Streamerinnen auf Twitch

Alinity ist fraglos eine der umstrittensten Persönlichkeiten auf Twitch. Sie hat viele Fans, aber mit Sicherheit noch sehr viel mehr Feinde. Nachdem sie während eines Live-Streams ihre Katze hinter sich warf, war die Wut auf sie grenzenlos. Diese Aktion und ein paar weitere fragwürdige Aktionen werden ihr weiterhin ständig vorgehalten und sie wird andauernd mit Hass-Nachrichten bombardiert.

Als Alinity sich nun vor ein paar Tagen mit einem Witz in einen auf Twitter geführten Streit zwischen Ninja und Felix ‚xQc‘ Lengyel einmischte, bekam sie Ninjas ganzen Frust zu spüren.

Alinitys Stream nach der Nachricht über Reckfuls Tod

Als nun gestern die Nachricht über Byron ‚Reckful‘ Bernsteins Tod bekannt wurde, startete Alinity einen kurzen Stream, um sich dazu zu äußern. Sichtbar geschockt von Byrons Tod, sprach die Streamerin über ihre eigenen Suizidgedanken und die Rolle, welche Hassnachrichten dabei spielten. Sehr oft habe sie selbst bereits darüber nachgedacht, ihr Leben zu beenden, wenn sie wieder einmal mit gehässigen Nachrichten überschüttet wurde.

Unter Tränen gestand sie ihren Zuschauern, dass sie sich eigentlich geschworen habe, niemals der Öffentlichkeit zu zeigen, wie sehr sie dieser Hass trifft. Niemand könne aber von einem Menschen erwarten, dass es einfach an einem abprallt, wenn man permanent mit Beschimpfungen und Häme überschüttet wird. Sie sei an einem Punkt, an dem sie oft nicht mehr wisse, was sie noch tun soll.

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Rod Breslau und Ninja entschuldigen sich

Der E-Sportsfachmann Rod Breslau entschuldigte sich daraufhin bei ihr und sagte, dass er seinen früheren Tweet betreffs Alinity gelöscht habe, da dieser zu Cyber-Mobbing beitragen würde. Ninja schloss sich ihm mit seiner Entschuldigung an und meinte, rückblickend hätte er sich nicht so geäußert, wenn er nicht etwas ‚getilted‘ gewesen wäre.

Alinity reagierte darauf ebenfalls mit einer Löschung ihrer Tweets, die sie während des Streits veröffentlicht hatte.

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Diese Entschuldigungen sind tatsächlich mal ein guter erster Schritt in die richtige Richtung. Man muss Menschen wie Alinity nicht unbedingt mögen oder gut finden. Man darf oder soll sie auch kritisieren. Was allerdings nicht geht, ist das, was viele Leute über die sozialen Medien tun. Sie kritisieren nicht – sie beleidigen, drohen und mobben. Wenn Alinity ihre Katze hinter sich wirft, ohne dass diese sich dabei verletzen kann, dann ist das nicht nett und auch nicht nachahmenswert. Es ist aber kein Grund, sie deshalb jahrelang mit Hass zu überschütten.

Wenn dann jemand wie Keemstar auch noch die Entschuldigung Ninjas in Frage stellt, zeigt das, wie unreflektiert viele Menschen unterwegs sind. Wenn diese Leute selbst einmal zur Zielscheibe werden sollten, kann man für sie nur hoffen, dass sie dann auch alles so locker wegstecken wie sie zuvor austeilen konnten.

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Update: In einem späteren Tweet stellte Keemstar klar, was er genau sagen wollte. Er mache nicht Alinity verantwortlich für die fiesen Nachrichten, die sie ständig erhält, sondern den Plattformbetreiber Twitch. Dieser habe es unterlassen, die Streamerin für den Katzenwurf zu bestrafen, weshalb viele Leute sich nun selbst zum Richter aufspielen. Wenn Twitch sie für eine gewisse Zeit gesperrt hätte, dann – so ist sich Keem sicher – wäre Alinity nicht in einer solchen Situation.

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