Leeroy Matata spricht über Lügen und Stimmungsmache gegen sich

Leeroy Matata auf Youtube

In einem Video gibt Leeroy Matata eine Stellungnahme zu einem äußerst heiklen Thema ab. Der bekannte YouTuber hatte vor einiger Zeit in seiner Reihe „Wie ist das…?“ einen Gast in seinem Format, der darüber sprechen wollte, wie es ist, wenn die eigene Mutter als Prostituierte arbeitete. Aus dieser Zusammenarbeit entwickelte sich für Leeroy in der Folge jede Menge Ärger und in einem 12-minütigen Kommentar, stellte er nun seine Sicht der Dinge dar.

Der Gast seines Videos, der sich Brandon L. nennt, hatte ihn angezeigt und behauptet, er hätte nie seine Einwilligung zu dessen Veröffentlichung gegeben. Zudem beschuldigte er Leeroy und sein Team, sie hätten viele Dinge im Video durch den Schnitt manipuliert und einen Titel gewählt, mit dem er sich ebenfalls nicht einverstanden erklärt hatte. Über einen Anwalt forderte er deshalb ein Schmerzensgeld in Höhe von 15.000 Euro und das Entfernen des Videos. Wie Leeroy in seiner Stellungnahme sagt, wurde das Verfahren jedoch bereits Anfang März eingestellt.

Neben den Behauptungen zur Veröffentlichung des Videos, soll Brandon L. auch noch andere Lügen über die Zusammenarbeit mit Leeroy verbreitet haben. Unter anderem habe er behauptet, Leeroy habe die Kosten für das Hotelzimmer nicht wie versprochen übernommen.

Leeroy widerlegt die Vorwürfe

Die Ausschnitte, die Leeroy vom Drehtag zeigt, legen zumindest nahe, dass Brandon L. nicht die Wahrheit sagt. Leeroy kann zeigen, wie per Handschlag mit Brandon L. vereinbart wurde, dass das Videomaterial auf dem YouTube-Kanal „Leeroy will’s wissen“ verwendet werden durfte. Außerdem gibt es ein Bild, wie die beiden an der Rezeption des Hotels stehen und dazu die eingeblendete Hotelrechnung bzw. der entsprechenden Lastschrift. Die Lügen hätten letztlich auch dazu geführt, dass man das Video nicht entfernt habe. Eine Löschung, so hatte das Team des YouTubers die Befürchtung, wäre lediglich als Schuldeingeständnis interpretiert worden.

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Insgesamt macht der Youtuber mit seinem Video-Kommentar alles richtig. Er gibt offen und ehrlich zu, dass sowohl er, als auch sein Team Menschen sind, welche Fehler machen können. Er widerlegt glaubwürdig alle gegen ihn gemachten Vorwürfe und weißt darauf hin, dass doch bitte jeder zunächst einmal neue Informationen kritisch hinterfragen sollte. Wie die vielen Beleidigungen und vorschnellen Verurteilungen, die er durch diese ganze Sache erfahren hat zeigen, haben dabei viele Menschen tatsächlich einiges an Nachholbedarf. Ohne auf Leeroys Statement zu warten, warfen sie mit Beleidigungen aus der alleruntersten Schublade um sich – alles basierend auf der ungeprüften Aussage, irgendeiner fremden Person.

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Neben der Freude daran, sich einfach mal zu empören, scheint für diese Menschen auch Neid eine große Rolle zu spielen. Sofort wurden Leeroy Geldgier und Ausbeutung vorgeworfen. Lustigerweise konnte er auch hier deutlich machen, dass das totaler Blödsinn ist – seine Einnahmen aus besagtem Video beliefen sich nach gut einem Jahr auf gerade einmal knappe 120 Euro. Das resultiert daraus, dass auf YouTube Videos, die Wörter wie „Prostituierte“ im Titel haben, kaum oder gar nicht monetarisiert werden – es gibt also nichts dafür.

Wer letztlich in dieser Sache wirklich im Recht ist, kann man als Aussenstehender nicht absolut beurteilen. Die Aussagen Leeroys und seine Belege wirken allerdings sehr glaubwürdig. Daher kann man seinem Aufruf, jeder solle in solchen Fällen die Quellen checken und nicht jede Aussage für bare Münze zu nehmen, nur absolut zustimmen.